Schutz fürs heilige Blechle!

Viele Gründe für Carports

Schon gewusst? Wer heute einen Carport – also einen „Autohafen“ – baut, knüpft an eine Bautradition aus dem 19. Jahrhundert an:
Damals waren sogenannte Remisen üblich, Unterstände für Pferde, Kutschen, Wagen oder für landwirtschaftliches Gerät.

Neben dieser Tradition sprechen folgende Punkte für Carports:

Bauliche Aspekte

  • Die offene Bauweise wirkt leicht, elegant und zurückhaltend. Sie passt sich dem Hauptgebäude gut an.
  • Angrenzende Häuser und Flächen erhalten nach wie vor Licht.
  • Es sind nur punktförmige Fundamente (keine Fläche) nötig.

Vorteile fürs Auto

  • Feuchte Autos trocknen schnell. Das verhindert Korrosion (Rost).
  • Die Fahrzeuge sind vor Regen, Schnee und Hagel geschützt. Winterliches Scheibenkratzen entfällt.
  • Aggressive UV-Strahlung, Vogelkot, Baumharz: Gegen diese Beeinträchtigungen sind Autos auf ihrem Carportparkplatz immun.
  • Schädliche Abgase und Feinstäube können problemlos entweichen.

Carport: Gestaltungsvarianten

Carportanbau an eine Garage
Carportanbau an Garage

Carports können frei stehen oder an das Haus angebaut sein.

Zumeist besitzen sie ein Flachdach. Es sind aber auch andere Dachformen, zum Beispiel ein Pultdach, ein Satteldach oder ein Walmdach möglich.

Teilweise schreiben die kommunalen Bauordnungen eine Gestaltungsweise – zum Beispiel ein Flachdach mit Dachbegrünung – vor.


Carport aus Holz

Holzkonstruktion eines Carports an einem Einfamilienhaus
Holzkonstruktion eines Carports an einem Einfamilienhaus

Ein Carport lässt sich aus vielen Materialien bauen. Der Favorit heißt jedoch nach wie vor – Holz.

Der natürliche Werkstoff macht Bauten aller Farben und Stilrichtungen möglich und passt sich häufig sehr gut an bereits bestehende Gestaltungselemente am und um das Haus, wie Zäune oder Pergolen, an.